Der erste Simulationstag

Ein erfolgreicher TagHallo zusammen,

gestern war der langersehnte erste Simulationstag. Und um es kurz zu machen: Es lief für Jan und mich sehr sehr gut. Jan ist mein Partner im “International Hydrological Programme”.
Die bürokratischen Prozeduren welche in manchen Gremien viel viel Zeit in Anspruch nehmen, gingen bei uns glücklicherweise schnell über die Bühne.
Zu diesen bürokratischen Prozeduren gehören unter anderem die Wahl der Reihenfolge der Themen die behandelt werden. Wir wollten eigentlich Thema 1 als erstes, Thema 2 als zweites Thema und das dritte Thema der diesjährigen Simulation behandeln. Hat leider nicht ganz geklappt. Die Reihenfolge ist jetzt: 1,3,2.
Um das kurz anschaulich zu machen. Thema 1 behandelt den die Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserressourcen, Thema 2 dreht sich um Kooperationen bei Wasser-Quellen, wie z.B. um Kooperationen bei der Verteilung von Nilwasser. Das dritte Thema dreht sich um “Verstädterung und Wasser Management Herausforderungen”.

Die so genannte “Speakers Listâ” wurde auch schnell erstellt. Wenn man auf dieser “Speakers Listâ” ist, dann kann man eine kurze Rede halten. Wir wollten auch auf die Liste und wir hatten auch eine sehr sehr direkte Rede vorbereitet, sprich wir haben die entwickelten Länder und insbesondere die USA direkt kritisiert. Leider sind wir nicht mehr dran gekommen.

Dann ging es relativ schnell in den sog. “Caucusâ”. In diesem “Caucus” steht man auf und man geht in verschiedene Gruppen. Wir als Ägypten z.B. sind in die Arabische Liga und in Afrikanische Union gegangen weil wir in beiden Mitglieder sind. Dort diskutiert man dann direkt mit den anderen Nationen, auf englisch natürlich.

Der Delegierte aus Chad hat anfänglich “das Zepter in die Hand” genommen. Aber nur anfänglich, denn danach kam Ägypten.
Ich habe dann einfach mal die Meinung Ägyptens klar gemacht und gesagt was wir brauchen und ich habe sofort Zustimmung von diversen Länden bekommen.

Ich stehe außerdem in sehr sehr guten Kontakt mit der Europäischen Union. Die Finnen haben mir die Themen vorgestellt die in der EU diskutiert werden. Ich habe diese Vorstellungen dann mal meinen Partner aus der afrikanischen Union weitergegeben und der Vorteil ist, dass wir die gleichen Themen wichtig finden. Das heißt, dass wenn wir den Report schreiben, die EU und die Afrikanische Unio eng zusammen arbeiten können.

Was mir aufgefallen ist, war das die Delegierten des Sudans die Entwickelten Länder nicht direkt ansprechen wollen bzw. kritisieren wolle in dem Report den wir schreiben. Denn der Grund (leider hab ich es nicht direkt gesagt als wir noch alle aus der Afrikanischen Unio zusammen standen) dafür ist, dass der Sudan seit einigen Monaten in engen wirtschaftlichen Beziehungen steht mit China! Tja, so läuft es leider ab!!

Es lief also sehr gut. Auch wenn die anderen Länder nicht ganz so strikte Verpflichtungen für alle Länder der Welt in diesen Report mit hineinschreiben wollen. Denn je strikter die Verpflichtungen und eventuelle Strafen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die USA und China unseren Report nicht unterschreiben! Tja, so läuft es leider!

Das war es von mir, ich muss mich noch ein bisschen vorbereiten. Außerdem ist heute die Eröffnungsfeier in der Halle der Generallversammlung im UN Hauptgebäude!
Adios

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