If you would ever like to work for the UN – THINK!!!

Ein Treffen mit der Hernerin in den Vereinten Nationen und Ihren Ausführungen zum Thema Sudan. Oder aber: Ein Interviewtermin, vier Studenten, viele Kilometer Flur und drei verschiedene Gastgeber!
Begonnen hat der Mittwoch natürlich mit den standardisierten Dingen wir Duschen und Frühstücken. Danach trafen wir uns in zwei verschiedenen Gruppen um uns auf die unterschiedlichen Interviews an diesem Tag vorzubreiten. Sebastian, Tobias, Jenny, Kristina und meine Wenigkeit mussten unseren Fragenkatalog bezüglich des Interviews beim Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) verfeinern. Alle anderen hatten einen Termin beim International Council for Humanitarian Rights Policy.
Wir vier hatten unseren Termin um 14:00 im Palais des Nationes, dem Hauptquartier der UNO in Genf.

Am Haupttor wurden wir rüde vom Security-man an ein anderes Tor verwiesen. Doch eigentlich wären wir viel lieber durch den Haupteingang hinein gegangen. Der ist so schön repräsentativ. Hier hängen alle Flaggen der Mitgliedstaaten.

Wir mussten also zum Pregny-Gate.
An diesem holte uns Vanessa ab und brachte uns nach dem Check-In (wirklich wie am Flughafen) in einen Konferenzsaal des OCHA.
Hier empfing uns Ute Kollies. Sie war gerade erst wieder aus dem Sudan zurückgekehrt und hat uns in einer ca. 20minütigen Präsentation alles Wichtige über die humanitäre Arbeit und die Möglichkeiten der UNO im Sudan, besonders in Darfur erzählt. Bei der Vorstellung waren wir ziemlich überrascht, als sie meinte: “Oh, you are from Duisburg-Essen, thats great, I´m from Herne!” Dennoch war die überaus interessante Präsentation sowie das anschließende kurze Interview auf Englisch. Über unser Gastgeschenk, eine Tasse von der NRW-School of Governance hat sie sich danach aber sehr gefreut. Sie trinkt jetzt wohl jeden Tag ihren Kaffee aus einer Tasse aus der Heimat.
Nachdem Frau Kollies recht schnell wieder weg musste, hat Vanessa uns noch einiges über OCHA allgemein erzählt und mit einer Engelsgeduld Sebastian Fragen zum Thema Afghanistan beantwortet. In der Cafeteria hat sie dann noch eine Runde Kaffee bzw. O-Saft ausgegeben. Anschließend führte sie uns über durch das Labyrinth der UN Gebäude im Palais des Nations, wo wir eigentlich alle relevanten Touristenorte sahen und Fotos schießen konnten. Wir haben sogar im Human Rights Council gesessen.

Auf dem Flur traf Vanessa dann noch Josef (ein Österreicher dessen Nachname mir gerade einfach nicht einfällt) vom Civil and Military Cooperation Comitee , der uns sofort alle Türen öffnete und uns schon mal vorsorglich bei der Security im WMO-Gebäude anmeldete, damit wir nächste Woche dort bei einer Sitzung zum Thema Zivile und Militärische Kooperation ein- und ausgehen können.
Ebenfalls nannte er uns einen Pub in dem die Teilnehmer dieser Sitzung jeden Abend sitzen werden, wo wir sie dann auch informell interviewen könnten.

Na ja, war insgesamt zwar ein anstrengender aber auch sehr erfolgreicher Tag hier in Genf.

Jetzt gehen wir mal das Nachtleben erkunden.

Bis dann!

Anmerkung: Geschrieben wurde der Artikel gestern abend bereits, also für uns beginnt jetzt noch nicht das Nachleben 🙂