Einladung zur Diskussionsveranstaltung

Vom Konflikt zur Verantwortung? Angolas neue Rolle in der internationalen Politik. Dies ist das Übergreifende Thema der Öffentlichen Veranstaltung am kommenden Mittwoch, den 30. Januar. Neben Guido Castelbranco, dem Stellvertreter des angolanischen Botschafters in Deutschland, informieren der Angolaexperte Prof. Dr. Peter Meyns und die Afrikaspezialistin Dr. Christine Hatzky über Vergangenheit und aktuelle Entwicklungen in Angola.

Zum einen wird die innenpolitische Situation beleuchtet. Hierbei wird es um die Bewätigung der Folgen eines jahrzehntelangen Bürgerkrieges gehen, der erst im Jahr 2002 sein Ende fand, aber auch um die wirtschaftliche und sozialen Entwicklung des Landes. Angola verfügt zwar über reiche Erdöl- und Diamantenvorkommen, doch lebt ein Großteil der Bevölkerung in Armut. Schwerpunkt der Diskussion wird jedoch die neue Rolle Angolas in der internationalen Gemeinschaft bilden. Angola unterhält enge Beziehungen zur Volksrepublik China, ist vor kurzem der OPEC beigetreten, und zeigt sich aktiv in der Afrikanischen Union. Ziel der Podiumsdiskussion ist ein besseres Verständnis der Motive, Ziele und Perspektiven des afrikanischen Newcomers. Die Veranstaltung ist Bestandteil eines Kooperationsprojekts zwischen dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF), dem Institut für Ostasienwissenschaften und der Duisburg-Essen Model United Nations e.V. Hierbei wird eine studentische Delegation darauf vorbereitet, auf der weltweit größten Simulation der Vereinten Nationen in New York Angola in verschiedenen Komitees zu vertreten. Im Juli werden die Vereinten Nationen dann in Duisburg simuliert. Das Grußwort zur Abendveranstaltung hält Prof. Dr. Gerhard Bäcker, Dekan des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften. Prof. Dr. Tobias Debiel, Direktor des INEF, moderiert die Gespräche.

Ort der Veranstaltung: SG 135, Aula Geibelstraße
Datum/Zeit: 30. Januar, um 18 Uhr