Feuer im Sheraton

Unser Tag begann mit einem Interview mit Werner Puschra im Deutschen Haus. Herr Puschra ist Leiter der Friedrich Ebert Stiftung in New York und damit auch bei den Vereinten Nationen.  In gemütlicher Atmosphäre, erklärten die Delegationen der Universität Duisburg-Essen und der Uni Marburg, welche Norwegen vertreten wird, ihre Rolle bei der NMUN in New York um danach von Herrn Puschra ausgiebig über die Rolle Chinas, Norwegens und die Aktivitäten der FES in New York.

Nach einem exklusiven Mittagessen im Restaurant des Deutschen Hauses, hatte die Delegation aus Duisburg-Essen die Gelegenheit mit Vertretern das Committee on Disarmament, Peace and Security zu sprechen. Die Vertreter dieses NGO Konglomerats konnten detailliert und informiert über den Atomwaffensperrvertrag, die Rolle des USA und anderer Akteure in der internationalen Sicherheitspolitik referieren. Auch die Rolle der einzelnen NGOs in ihren jeweiligen Politikfeldern konnte angemessen dargestellt werden.

Nach 5 Stunden im Deutschen Haus, zogen wir ins Sheraton Hotel um. Dort verbrachten wir nur fünf Minuten auf unseren Zimmern, bevor ein Feueralarm die Gruppe in die Lobby drängte. Dort konnten wir zwar amerikanische Feuerwehrmänner beobachten, dies jedoch nicht bei der Arbeit, da es sich um einen Fehlalarm gehandelt hatte.

Die Zimmer sind wie gewohnt luxuriös, jedoch mit vier Personen sichtbar überbelegt. Die Eismaschinen auf dem Flur funktionieren nicht und eine Gruppe von Störenfrieden hat leider unseren Flur mit einem Partykeller verwechselt. Wenigstens finden wir Trost in dem Faktum, dass es sich wohl um eine NMUN Delegation handeln muss, die bei solchem Verhalten bald wieder abgereist werden wird.

Ein späterer Kurzbesuch am Times Square machte uns mit Frühstücks- und Einkaufsmöglichkeiten vertraut, die wir aber noch nicht nutzen werden. Eine Gruppe von uns wird morgen in Queens einen Großeinkauf vollziehen.

Der Countdown für NMUN 2010 hat nun endgültig begonnen. China ist vorbereitet, bereit und willens um die neue Rolle der Volksrepublik auf der Weltbühne angemessen zu vertreten